Behindertenarbeit

Behindertenbeauftragte

Manuela Krengel

 

  • Mehrgenerationenhaus Lauchhammer
  • Alte Gartenstraße 24
  • 01979 Lauchhammer
  • Telefon: 03574 464658

  • Email:

Offener Brief der Behindertenbeauftragten für die Stadt Lauchhammer

Lesen Sie hier!

„Ein Leben mit Handicap?! – Inklusionstag zum Mitmachen"

 

Wann?

Dienstag, 7. Mai 2019 von 8:00 - 13:00 Uhr

Wo?    

Vereinshaus "DomiZiel", Alte Gartenstr. 24

 

Hierbei handelt es sich um eine geschlossene Veranstaltung für Kinder der Vorschulgruppen in Lauchhammer. Ehrenamtliche Helfer*innen zur Unterstützung sind gern willkommen. (03574 - 46 46 58)

Das erwartet die Kinder:

  1. Hindernisparcours mit dem Rollstuhl

Hier müssen Dinge des Alltags absolviert werden. Dazu sitzt das Kind in einem Rollstuhl und darf diesen nicht verlassen. Hierzu wird ein Rollstuhltrainer angefordert, der die teilnehmenden Kinder begleitet und auf die Hürden des Alltags aufmerksam macht. Gleichzeit wird ein Betroffener anwesend sein, der mit den Kindern ins Gespräch kommt, um über seine Erfahrungen mit dem Rollstuhl zu reden.

  1. Hörmemory – ich höre was, was du nicht hörst!

Mit den Hörgeräteakustikern der FA Amplifon.

Die Kinder bekommen anhand eines Ohrmodells erklärt, wie unser Ohr eigentlich funktioniert. Über Kopfhörer werden ihnen verschiedene Frequenzen vorgespielt, ähnlich wie bei einem Hörtest. Danach spielen alle Kinder ein Hörmemory. Es müssen jeweils immer zwei gleiche Geräusche gefunden werden. Sollte sich die Möglichkeit ergeben, so wird eine Mitarbeiterin von der Gehörlosenberatung anwesend sein, um darüber zu sprechen, welchen Schwierigkeiten Menschen ohne Gehör ausgeliefert sind.

  1. Teste deine Sinne!

Mit einfachen Mitteln stellen die Mitarbeiterinnen der MädchenBude die Kinder auf die „Sinnesprobe“. Mit verbundenen Augen muss „erschnüffelt“ werden, was sich wohl in der Dose befindet, um den Geruchssinn zu testen, der leider bei Kindern manchmal recht wenig ausgeprägt ist. Nicht, weil sie es nicht „riechen“ können, sondern weil sie den Geruch einfach nicht kennen. Ebenso mit verbundenen Augen geht es dem Geschmackssinn an den Gaumen. Hier ist es oftmals ebenso wie beim Riechen. Die Kinder kennen einfach wenige unterschiedliche Geschmäcker. Oftmals wissen sie nicht wie rohe Kartoffeln oder ein Radieschen schmeckt.

Der Tastsinn hat es da schon etwas einfacher. Was verbirgt sich in dem Säckchen?

Finden wir es heraus!

 

Wenn die Kinder alle Stationen absolviert haben, bekommen sie eine Urkunde und einen kleinen Preis, der sie immer an diesen Tag erinnern soll.

 

Nach einem Abschlussgespräch mit allen Beteiligten ist der Inklusionstag erst einmal beendet.

 

Aber wenn die Kinder gut zugehört haben, dann wissen sie, dass Inklusion jeden Tag und an jedem Ort stattfindet.

eure Behindertenbeauftragte in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfekontaktstelle - REKOSI, gefördert durch die AOK Nordost - Die Gesundheitskasse